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Fight Night Horgen16 Oktober 2010
(Foto Leonesport, Text
Swissboxing)

Eine Schweizer Auswahl,
bestehend aus Boxern der beiden Clubs „Box-Team Thun“ und „Box-Ring
Baden“, imponierte gestern Abend zumindest resultatmässig gegen ihre
aus Norditalien angereisten Gegner. Die Schweizer gewannen alle fünf
Kämpfe mehr oder weniger problemlos und durften sich vom Publikum
feiern lassen. Der von Michele Barra gemanagte Ukrainer Vitaly
Kopylenko konnte in seinem Palmarès einen weiteren Sieg verbuchen.
Er schlug den kampfstarken Ungaren Sandor Ramocsa nach Punkten und
bleibt auch nach seinem 11. Kampf als Profiboxer ungeschlagen. Last
but not least zeigte sich die „Boxing Queen“ Aniya Seki gegenüber
früheren Kämpfen stark verbessert. Sie liess ihrer Gegnerin aus
Ungarn keine Chance und gewann einstimmig nach Punkten.

Der umtriebige
Veranstalter und Präsident des Box-Ring Zürichsee, Tobia
Kron, durfte zufrieden sein: Alle Plätze waren restlos
ausverkauft; die Stimmung im Publikum war hervorragend. Nach den
Boxkämpfen kam das Publikum in den Genuss mehrerer Thaibox-Kämpfe.
Die Profikämpfe
Vitaly Kopylenko (BC Ascona) gegen Sandor Ramocsa (Ungarn). Kampf im
Mittelgewicht.

Der für einen Mittelgewichtler eher
klein gewachsene, aber kompakte Ungar Sanor Ramocsa
(9 Siege, 8 Niederlagen) verlor vor zwei Wochen gegen den
aufstrebenden Wahltessiner Disarjot Gashi kanpp
nach Punkten. Umso gespannter war man gestern Abend auf das Duell
mit dem bisher ungeschlagenen Ukrainer Vitaly Kopylenko
(11 Siege, 0 Niederlagen). Der von Michele Barra gemanagte
und von Federico Beresini betreute Kopylenko
präsentierte sich als technisch versierter und taktisch klug
agierenden Boxer. Mit seiner linken Führhand versuchte er, seinen
unermüdlich angreifenden Gegner aus Osteuropa auf Distanz zu halten,
was ihm nicht immer gelang. Ringrichter Jörg Mangott
hatte viel zu tun und musste die beiden Kontrahenten oft
aus ihrer Umklammerung befreien. Der Wahl-Tessiner zeigte
insbesondere in der 2., 4. und 5. Runde schöne Kombinationen zu
Körper und Kopf und präsentierte sich als sehr guter Boxer, der sein
Handwerk von der Pike auf gelernt hat. Dem Kraftpaket aus Ungarn
darf zu Gute gehalten werden, dass er nicht zum Verlieren in die
Schweiz gereist war und bis zum letzten Gongschlag alles gab, was in
ihm steckte. Auch er war ein echter Prüfstein für Kopylenko. Der
Ukrainer verdiente sich schliesslich den Sieg, weil er die klareren
und zahlreicheren Treffer anbrachte. Trotzdem war das Verdikt des
Kampfgerichts leicht kontrovers: Während die beiden Punkterichter
Thomas Marthaler und Marcel Werder Kopylenko
einstimmig mit 60 zu 54 Punkte Vorne sahen, wertete die
Punktrichterin Regula Höltschi den Kampf
unentschieden.

   
Aniya Seki (Boxing Kings) gegen Zsofia Bedo (Ungarn). Frauenkampf im
Bantamgewicht.

Die konditionell starke Bernerin Aniya Seki
(7 Siege, 1 Niederlage) zeigte sich gegenüber früherer Kämpfe
gestern Abend stark verbessert. Sie arbeitete gut mit ihrer linken
Führhand und bestimmte das Geschehen im Ring auf weiten Strecken.
Von der Ringmitte aus trug die von Trainerlegende Bruno
Arati optimal eingestellte Seki ihre sehenswerten Angriffe
vor. Zofia Bedo (2 Siege, 18 Niederlagen, 1
Unentschieden) hatte nicht den Hauch einer Chance und verlor
schliesslich einstimmig nach Punkten. Das Kampfgericht wertete den
Fight wie folgt: Thomas Marthaler: 60 : 54, Marcel Werder: 60 : 54,
Regula Höltschi: 60 : 55.

   

Resultatübersicht
Boxen
Thaiboxen
Frankreich VS
Schweiz
Die Schweizer Thaibox-Auswahl,
bestehend aus Thai Boxern der Clubs „Wing Thai Gym Buchs “ und „Scorpio
Gym Schaffhausen“, dominierte gegen ihre aus Frankreich angereisten
Gegner. Die Schweizer gewannen alle Kämpfe auch hier mehr oder
weniger problemlos. Der von Rohy Batliwala gemanagte Leotrim schlug
den kampfstarken Franzosen Achille Ebem in der ersten Runde KO und
bleibt nach 16 Kämpfen ungeschlagen.
 
Der frisch gebackene Schweizermeister Leotrim Morina machte kurzen
Protzes mit seinem Gegner aus Frankreich.
 
 
Der erst 16 jährig
Armin Kapic gewann seinen 4 Kampf mit einem klaren und verdienten
Urteil 3-0 Richterstimmen.
 
 
Ramon Kübler musste bange Sekunden in der ersten
Runde überstehen, danach hatte er das Zepter fest im Griff und
gewann mit 3-0 Richterstimmen klar.
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