© Leone News   www.bestofleone.ch
   

 

 

 
 

                                                                                                                                                                       
 

   

 

 
 

REDAKTIONELL

LEONE KATALOG

NEWS

 
 

DIES UND DAS

PROMOTION

GALLERY

 Copyright: Fotografie, Iconen, Texte und weitere Inhalte sind Eigentum von Leone New, FunMedia oder respektiv der abgebildeten  Besitzer.

NEWS LEONE

 

 

 NEWS

09.06.09


Passanante will Polizist Magno zu einem Titelkampf führen 


Der Profiboxer Rodolfo Magno hat mit dem Churer Franco Passanante einen neuen Trainer. Der 36-järige Magno wohnt in San Bernardino und bestritt bisher elf Kämpfe. Seine Bilanz: neun Siege und zwei Niederlagen.

Von Hans-Jörg Toggwiler 

Boxen

Auf der Suche nach einem neuen Trainer ist Rodolfo Magno in der Person des Churers Franco Passanante fndig geworden. Der 41-järige gelernte Bildhauer, der heute ein eigenes Geschäft besitzt, ist in Boxkreisen kein Unbekannter. Während seiner Aktivzeit als Profi (von 1995 bis 2000) bestritt Passanante im Supermittelgewicht 22 Kämpfe und erreichte dabei eine Bilanz von 19 Siegen, davon acht durch K.o., ein Unentschieden sowie zwei Niederlagen. Zudem war er in seiner Gewichtsklasse für kurze Zeit die Nummer 8 in Europa.

Wie ist es zur Zusammenarbeit mit Passanante gekommen? Ich wusste, dass er früher ein sehr guter sowie bekannter Profi war und heute in Chur neben seinem Geschäft auch noch eine Boxschule betreibt, sagt Magno. Daher war es nahe liegend, dass ich Kontakt zu ihm aufnahm. Nach einem ausführlichen Gespräch und einem ersten, intensiven Training haben wir uns dann auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Lehrreiche Erfahrung


Den ersten Kampf unter seinem neuen Trainer bestritt Magno am 21. Februar in Baden-Baden (Deutschland). Er gewann den auf sechs Runden angesetzten Fight im Mittelgewicht (bis 72,5 Kilogramm) gegen den Einheimischen Chris Herrmann in der dritten Runde durch K.o. Ich verstand mich auf Anhieb bestens mit Magno. Er setzte meine Anweisungen in die Tat um und konnte so ein schnelles Ende herbeiführen. Für beide war dieser Kampf in jeder Hinsicht eine lehrreiche Erfahrung, erklärt Passanante. Der nächste Fight findet bereits am 9. Mai statt, ebenfalls in Baden-Baden. Der Gegner ist noch nicht bekannt.

Im Weiteren steht schon heute fest, dass in diesem Jahr in San Bernardino, wo Magno wohnt und als Kantonspolizist tätig ist, ein Kampf um einen Interkontinental-Titel stattfindet. Der Fight, der nicht im Mittel-, sondern im Supermittelgewicht (bis 76,203 Kilogramm) ausgetragen wird, wird der erste Höhepunkt in Magnos noch junger Profikarriere sein. Zudem verspricht der Titelkampf ein Grossanlass zu werden. Denn der Serie-1-Boxer hat in San Bernardino, aber auch im Tessin, wo er in Viganello aufgewachsen ist, sehr viele Anhänger.

Grosser Aufwand

Magno, der nach ber 70 Kämpfen als Amateur im Jahr 2005 ins Profilager wechselte und seither elf Fights bestritt (neun Siege, zwei Niederlagen), ist vom Boxen angefressen. Er scheut deshalb weder Aufwand noch Mühe, um schnell einen Titelkampf zu erreichen. So fährt Magno unter anderem zweimal pro Woche von San Bernardino nach Chur, um im VIP-Boxing-Club mit Passanante zu trainieren. Ohne Fleiss kein Preis, sagt Magno. Er ist überzeugt, dass sich der Aufwand längerfristig auszahlt. Wenn jemand mich sportlich weiterbringt, ist es Passanante. Er verfügt über grosse Erfahrung, sowohl was das Training als auch das Boxen anbelangt.

Magno eilt nicht der Ruf voraus, im Ring ein Schläger zu sein. Er ist nicht einer, der auf den schnellen Knockout ausgeht. Magno gilt vielmehr als Techniker, der es sich aufgrund seiner sehr guten Kondition erlauben kann, ohne Probleme über die volle Distanz zu gehen, und der so seine Gegner zermürbt. Zudem ist er für seine 36 Jahre noch erstaunlich schnell auf den Beinen. Und das Wichtigste: Im Gegensatz zu vielen Boxern lebt Magno sehr seriös. Das ist das A und O, will man im Sport erfolgreich sein, betont Trainer Passanante.

Meistens ist die Familie dabei

Ein Augenschein im Training von Magno zeigt auf eindrückliche Weise, mit welchem Engagement, Ehrgeiz, Fleiss und Wille der Linksausleger an die Sache herangeht. Wo nimmt er all seine Energie und Kraft her? Ein enormer Ansporn sind meine Frau Alexandra, Tochter Penelope sowie Sohn Leandro, sagt Magno. Das beweist schon die Tatsache, dass dem Training in Chur meistens die ganze Familie beiwohnt. 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 
EVENTS / STAGE
 
             
 

  LOOK AT

              
                  

 

 LINKS

 
 Leone Switzerland
 Leone Germany

 Budosport Zürich

 

 ARCHIV

 
 

 

 
 

 
 

 

 
 
 

 

 

 
 

© Leone News